Moderation - Coaching - Konfliktkultur

Moderation

Menschen in Teams und Gruppen haben oft ein großes Potential an Lösungen. Häufig gelingt es aber durch bestimmte Faktoren nicht, dieses zu artikulieren und anzuwenden. Ein Moderator bietet Werkzeuge an, die Kommunikation im Team wieder fließen zu lassen und - oft unbewusste - Störfaktoren zu orten und zu benennen. Die Ressourcen der TeilnehmerInnen können wieder ihre Kraft entfalten, Prozesse wieder weitergehen.

Aber auch konkrete Methoden zur Problemlösung und Konfliktregelung werden eingesetzt. Niemals wird der Moderator aber dabei inhaltlich wertende Stellung beziehen oder Partei ergreifen. Er begleitet lediglich die Akteure, die auch die Probleme eigenständig lösen können.

Coaching


Ein Coach begleitet und berät meist Menschen in Führungsfunktionen, die einer Organisationen dienen. Coaching entwickelt Lern- und Leistungsprozesse im beruflichen Umfeld weiter.

Der Coach arbeitet lösungsorientiert, seine Beratung soll die Leistungsfähigkeit erhöhen. Der Prozess muss auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt sein. Coaching hilft bei der Gestaltung von Rollen unter oft schwierigen Bedingungen.


Ein Coach achtet auf eine Kombination aus Unterstützung zur Bewältigung spezifischer Anliegen und persönlicher Beratung. Der Klient ist der Spieler, der die Lösungen entwickelt; ein professioneller Coach befindet sich immer außerhalb des Spielfelds.

Der Klient erkennt gutes Coaching an der Förderung der Selbstreflexion und an den verbesserten Möglichkeiten, wahrzunehmen, zu erleben und sich anders zu verhalten.

Coaching ist nicht nur Beratung

Coaching kann Fachberatung niemals ersetzen. (Weiterhin wichtig bleiben z.B. Juristen, Unternehmensberater, Techniker usw.) Der Coach wird trotzdem auch als fachlicher Ansprechpartner bei konkreten Anliegen dienen, wenn dies für den Beratungsprozess sinnvoll scheint.


Coaching ist keine Psychotherapie!

Der Coach arbeitet vorwiegend an den Problemen, die sich aus der Berufsrolle ergeben. Psychische Erkrankungen oder Störungen der Selbststeuerungsfähigkeit gehören ausschließlich in das Aufgabenfeld medizinischer Fachleute.

 

Konfliktkultur - Mediation

 

Beispiel: Peer-Mediation als angewandte Konfliktlösung bei Jugendlichen


Konfliktlösung an der BHAK Wiener Neustadt

Peer-Mediation am BG Babenbergerring


Seminarangebote


Ich stehe als erfahrener Seminarleiter für Teams, Gruppen, Gemeinden, Vereine, u.a. gerne zur Verfügung. Bitte beachten Sie eine rechtzeitige Terminplanung!

Weitere Informationen und Auskünfte über die Seminarkosten unter: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

 

Beispiel eines Seminars:
(Arbeitsprogramm für 5 Abende zu je 120 Minuten)
"Richtiges Streiten braucht Kultur" - Eine Einführung in die Kunst der Konfliktlösung


Modul 1

    Was ist überhaupt ein Konflikt?

    Entfaltung der eigenen Konfliktkompetenz

    Definitionsversuche und Modelle

    "Bis hierher und nicht weiter!" - Konflikte rechtzeitig erkennen und richtig einschätzen

    Konfliktanalyse, Eskalation, Wendepunkte voraussagen

Modul 2

    Gefangen im Konfliktdreieck: die typischen Rollen

    "Warum versteht niemand, was ich wirklich brauche?"
    Bedürfnisse und Positionen: Grundlagen der Streitkultur
    

Modul 3

    "Das muss ich mir nicht gefallen lassen": Selbstbehauptung in sozial schwierigen Situationen

    Nichtverletzende Ärgermitteilungen.
    

Modul 4

    Schwierige Entscheidungen richtig treffen

    Die richtige Prozedur - Kriterien für angemessene Entscheidungsprozesse

    Konsens statt Kompromiss - Die Basis tragfähiger Lösungen

    Interventionen
    

Modul 5

    Zusammenschau - was haben wir gelernt

    Die Prinzipien der Konfliktlösung